GOODpressekonferenz

GOODLinks & Tipps für eine GOODpressekonferenz

Das Abhalten einer Pressekonferenz bietet die Chance sich uns seine Unternehmung, sein Projekt oder sein Event der Öffentlichkeit im rechten Licht zu präsentieren. Sie ist erstes Aushängeschild der Bemühungen und sollte diese in der Umsetzung auch widerspiegeln. Wer sich nachhaltige Ziele setzt, sollte diese daher auf der Pressekonferenz nicht nur verbal kommunizieren, sondern auch durch das Event „Pressekonferenz“. Hier findet hier nun viele Tipps und Tricks für die Gestaltung einer nachhaltigen Pressekonferenz:

GOODinvitations
Die Einladungen zur Pressekonferenz sollte nach Möglichkeit digital also per E-Mail geschehen. Dies spart nicht nur eine Menge CO2, sondern auch Papier. Wenn der Büroeigene Server dann noch von einem Ökoanbieter wie Hetzner kommt, gibt es noch mal Extrapunkte.

GOODpressemappe
Das Erstellen einer Pressemappe kostet nicht nur viel Zeit & Nerven, sondern auch Papier,  Toner, CDs, Strom und Plastikhüllen. Eine einfache und sehr charmante Lösung diesen Impact erheblich zu verringern, ist das Verteilen von USB-Sticks. Diese enthalten alle nötigen Materialien für die Presse digital und können nach der Nutzung weiterverwendet werden. Kostengünstig Lösungen und ökologische Ummantelungen gibt es bei Xatro. Kleiner Extratipp: Eigenes Logo auf den USB-Stick drucken lassen und somit gleich als nachhaltiges Werbemittel in Umlauf bringen.

GOODcatering
Kaffee und kleine Snacks für auf die Hand bilden das Standardangebot bei Pressekonferenzen. Die meisten Gäste kommen ins Gespräch während sie sich am Buffett bedienen. Dieses Potential kann man ganz leicht für sich nutzen, indem man ökologische und fair gehandelte Produkte anbietet.

Kaffee:
Auf jeden Fall fair trade kaufen. Am allerbesten biologisch & fair trade z.B. von J.J. Darboven, den es bereits in vielen Supermärkten gibt.

Tee:
Lebensbaum ist eine gute Teemarke. Generell sollte man beim Teekauf darauf achten, dass keine Aromen zugesetzt werden, sondern nur echte Kräuter, Früchte o.ä. verwendet wurden!

Wasser:
Empfehlenswert ist das Viva con Agua Quellwasser, das es in laut und leise (also mit und ohne Kohlensäure) gibt. Durch den Kauf dieses Wassers unterstützt man direkt den Verein und seine Trinkwasserprojekte. Infos zum Wasser gibt’s noch hier.  Zudem gibt es von Viva con Agua auch schöne Karaffen für Leitungswasser.

Säfte und co.:
Super lecker und sehr sozial ist LemonAID bzw. ChariTEA, sowie Premium Cola. Außerdem zu empfehlen: Völkel Säfte in verschiedenen Varianten oder Limonaden. Die sind zwar biologisch aber nicht fair trade. Wer nicht auf Zitrusfrüchte bzw. importierte Fruchtsäfte verzichten möchte der kann den Orangensaft von Pfanner kaufen. Den gibt es fair trade allerdings ohne Bio-Siegel.

Snacks:
Mittlerweile gibt es viele Cateringanbieter, die ausschließlich biologische Produkte verwenden. Einige Beispiele wie Eve and Adams gibt es hier (GOODcatering Links&Tipps).

GOODlocation:
Die Location muss in erster Linie natürlich den Bedürfnissen der Veranstaltung entsprechen. Im Falle einer Pressekonferenz heißt das, sie muss das Unternehmen, das Projekt etc. repräsentieren. Nachhaltige Veranstaltungshäuser sind in Deutschland mehr und mehr zu finden. Konventionelle, als auch ökologisch und sozial orientierte Häusern findet man zum Beispiel bei dem EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren) und dem GCB (German Convention Bureau). Sollte die ausgewählte Traumlocation kein nachhaltiges Konzept verfolgen, kann man viel durch den gemeinsamen Dialog erreichen. Nachhaltigkeit nimmt in der Veranstaltungs- und Meetingsbranche immer mehr an Bedeutung zu und eine frühe Ausrichtung in diese Richtung kann wichtige Wettbewerbsvorteile generieren bzw. neue Kundengruppen für die Location aktivieren.

GOODsamples:

Die Pressekonferenz der altonale im Februar 2011, präsentierte nicht nur im Gespräch ihre Nachhaltigkeitsbemühungen, sondern auch durch ein Bio-Catering mit fair tradem Kaffee und Tee. Außerdem fand das Ganze in der Alfred-Schnittke Akademie statt: unabhängiges Ausbildungshaus für Musik und offenes Kulturzentrum. Oder auch die Pressekonferenz von Viva con Agua 2010: Hier wurde auf Papier verzichtet und dafür USB-Sticks an die Presseleute verteilt. Eine GOODidea finden wir, denn ein USB-Stick spart rund 1.000.000 Blattpapier und kann immer wiederverwendet werden.

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GOODevent ‘n’ project Utopia Konferenz 2010

2010 bleibt alles anders: Utopia Konferenz

Deutschlands größte Onilinecommunity für nachhaltigen Konsum lud im Oktober 2010 bereits zum dritten Mal in Folge zur Utopia Konferenz. Mit dem Motto „Around the world in 36 hours“ wurde das sonst eintägige Programm auf zwei Tage erweitert. Hinzu kam ein Umzug vom Radialsystem in die Berliner Malzfabrik, um mehr Gäste, Sprecher und erstmalig einen Markt der Möglichkeiten beherbergen zu können.

Die Malzfabrik, selbst auf dem Weg zur nachhaltigen Veranstaltungslocation, bot idealen Platz zur Verwirklichung der neuen Vision: Kachelhaus, Speicher, Säulenhalle und Lichthof, sollten die vier räumlichen und inhaltlichen Stationen der Besucher werden. Das Kachelhaus bot ausreichend Platz für 400 Personen und wurde daher zum Hauptpanel und Veranstaltungsort der Utopia Awardverleihung bestimmt. Speicher und Säulenhalle hatten ideale Größe für größere Workshops. Der Lichthof wurde zum Break-Out für Netzwerkpausen bestimmt.

In 36 Stunden um die Welt, schafften es die über 500 Gäste mit Hilfe der mehr als 30 internationalen Sprecher, und dem Markt der Möglichkeiten. Hier fanden 25 Aussteller, wie Netcycler, Viva con Agua, 10:10, BioRE von Remei oder das Scanic Hotel Berlin Platz und interessiertes Publikum.

Programmatisch gab es sechs Schwerpunkte: Activisim, Green Economy, Environment, Politics und Society. Jedes Thema wurde von einem hochkarätigen Key-Note-Sprecher präsentiert, welche sich dann in anknüpfenden Challengeshops, CEO-Lectures, Workshops und Diskussionsrunden dem Publikum stellten. Mit dabei waren unter anderem Hannes Jaennicke, Cindy Gallop, Bianca Jagger, René Obermann und Renate Künast. Hier konnte besonders die neue interaktive Dynamik der gesamten Konferenz zum Ausdruck kommen. Das Publikum bestehend aus Vorständen aus der Wirtschaft, hochkarätigen Wissenschaftlern, neugierigen Journalisten und brennenden Aktivisten begegnete sich ohne Berührungsängste und geriet schnell in einen fruchtbaren und inspirierenden Austausch.

Natürlich wurde während der Organisation und Durchführung der Konferenz viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Oberstes Ziel war es den negativen Impact, durch cleveres Planen so gering wie möglich zu halten. Um dies zu ermöglichen, identifizierten wir mehrere Themenpunkte: Mobilität, Energie & Klima, Müll, Catering, Unterkunft, Geschenke & Merchandise, Soziales, Kommunikation und Location.

Mobilität und Klima:
Im Bereich Mobilität wurden alle Besucher, Sprecher und Teamer dazu angehalten auf eine Anreise mit dem PKW oder Flugzeug zu verzichten. Andrew Simms reiste sogar mit dem Zug aus London an, um CO2 zu vermeiden. Am Ende wurde durch den Partner CO2OL eine Kompensation des Treibhausgases durchgeführt.

Müll:
Um Müll zu vermeiden, wurden alle Sponsoren und Partner gebeten auf das Verteilen von Handzetteln zu verzichten. Außerdem gab es keine kleinen Programmhefte, sondern wurden lediglich große Programmplakate in die Räumlichkeiten gehängt, damit sich die Besucher informieren können.

Catering:
Das Catering bestand aus biologischen Produkten, flankiert von ökologischen Getränken wie Bionade, LemonAID und das Quellwasser von Viva con Agua.

Unterkunft:
Alle Sprecher wurden im Scandic Hotel Berlin untergebracht. Das neueröffnete Hotel gilt als das nachhaltigste Hotel der Stadt.

Geschenke und Merchandise:
Als Überraschung erhielten alle Gäste der Konferenz eine große Goodybag mit vielen ökologischen und sozialen Produkten. Sponsoren waren dafür unter anderem Dr. Hauschka, Zotter mit Mitzi Blue, Bionade, memo.de, San Floriano, dm-Drogeriemarkt, Herbaria und die Remei AG.

Soziales:
Um nicht nur eine ökologisch verträgliche, sondern auch sozial verträgliche Veranstaltung zu schaffen, wurden zum Beispiel kostenlose Stipendientickets und vergünstigte Studententickets angeboten. Außerdem konnten sich soziale und nicht-kommerzielle Organisationen auf dem Markt der Möglichkeiten vorstellen.

Kommunikation:
Die Gästeeinladungen erfolgten ausschließlich digital und telefonisch, um Papier zu sparen. Auch das Programm gab es nur in digitaler Version, welches bei Bedarf eigenständig gedruckt werden konnte. Außerdem gab es keine offline Werbemaßnahmen.

Wir sind stolz, dass wir diese große Herausforderung zu aller Zufriedenheit gemeistert haben und haben uns sehr über das zahlreiche positive Feedback der Gäste, Sprecher, Künstler und unserer Auftraggeber gefreut. Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung einer der Höhepunkte in unserem 2010 war, insbesondere beim Utopia Team, dem Team der Malzfabrik, 3null, Mesami, den vielen freiwilligen Helfern und zahlreichen Freunden, die uns tatkräftig zur Seite gestanden haben.

mediale Eindrücke von der Konferenz findet ihr hier:

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(Fotos von: http://www.utopia.de/galerien)

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GOODevents im grünen Herzen Deutschlands: GOODworkshop im Zughafen

Für die Mädels und Jungs im Erfurter Zughafen rund um Clueso ist Nachhaltigkeit schon lange ein wichtiges Thema in ihrer alltäglichen Arbeitswelt. So werden beispielsweise alle textilen Merchandiseartikel von sozialverträglichen Produzenten bezogen und soziale Organisationen wie STÜBA Philharmonie oder Viva con Agua de St. Pauli e.V. unterstützt. Auch finden sich in der Gemeinschaftsküche möglichst viele Produkte aus der heimatlichen Thüringer Region, wird Müll getrennt, Wasser und Strom gespart.

Seit Oktober letzten Jahres wird dieser löbliche Ansatz nun zusammen mit GOODevents ausgebaut und strukturiert. Bisher haben wir zwei Workshops mit dem Team durchgeführt und bereits wichtige Meilensteine fixiert: die Zughafen Agenda der Nachhaltigkeit 2011, sowie das Zughafen Manifest der Nachhaltigkeit.

Ein wichtiger Punkt innerhalb der Agenda ist die Umstellung der täglichen Trinkwasserversorgung des Teams von Flaschenwasser auf Leitungswasser. Im Zuge dessen wurde bereits die Trinkwasserqualität im Gebäude getestet und eine Recherche einbaufähiger Wasserfilter, für die sich momentan im Umbau befindlichen Küche getätigt. Auf diesem Wege kann nicht nur die CO2-Bilanz des Zughafens gesengt werden, sondern freuen sich vor allem die Gesundheit der Teamer und die Haushaltskasse.

Des Weiteren haben sich alle Workshopteilnehmer darauf geeinigt, dass die regionalen Produkte im Küchenschrank von nun an vermehrt von Bio-Produkten unterstützt werden. Materialien fürs Büro werden bei dem nachhaltigen Officeanbieter memo.de eingekauft. Bei Fahrten mit dem PKW werden Fahrgemeinschaften gebildet und es werden ökologische Verpackungsmöglichkeiten für die Merchandiseprodukte geprüft.

Die Nachhaltigkeit wird zudem einen regelmäßigen Platz in den Teammeetings haben und durch zwei vom Team beauftragte Koordinatoren „durchgesetzt“. Unterstützung  und Beratung bekommen sie natürlich weiterhin von GOODevents.



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GOODevent Green Capital 2011

„Hamburg bewegt sich“

Nun ist es offiziell: Hamburg hat mit der ersten Bürgerveranstaltung sein Jahr als Green Capital Europas eingeläutet. Trotz winterlicher Temperaturen und der geliebten Hamburger Nässe fanden sich doch ein paar Hundert Gäste auf dem Rathausplatz ein, um das ganztägige Programm zu genießen. Highlight dabei war mit Abstand der „Sustainable Dancefloor“. Dieser transportfähige Tanzboden nutzt die Bewegung der tanzenden Meute, um damit Energie zu erzeugen.


Nun gilt es den Titel Umwelthauptstadt Europas 2011 auch mit Inhalten zu füllen. Vor allem den Bürgern soll es im Laufe des Jahres ermöglicht werden bei zahlreichen Veranstaltungen mehr über Umweltschutz zu lernen oder zu partizipieren. So wird es von nun an das ganze Jahr über der Infopavillon am Glockengießerwall stehen und alle Interessierte mit Broschüren, Informationen und Terminen versorgen. Außerdem gibt es einen Online-Veranstaltungskalender, in den man einfach seine Green Capital Veranstaltung eintragen kann.

Auch werden Projekte zum Thema Erneuerbare Energien & Elektro-Mobilität vorangetrieben. Viele Projekte erhalten konkrete Förderungen aus dem Topf der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. So kann die altonale beispielsweise ihre Bestrebungen nach Nachhaltigkeit in diesem Jahr gezielt planen und umsetzen oder sich die goodgoods Messe für nachhaltigen Konsum über eine Partnerschaft mit der Umwelthauptstadt freuen.

Mehr Informationen zur Green Capital gibt es hier.

 


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GOODproject altonale

Stolz verkünden wir: GOODevents goes altonale und altonale goes green 2011!

Das Hamburger Urgestein der Straßenfeste, die altonale, geht in diesem Jahr in die 13. Runde und hat sich dabei große Ziele gesteckt.
Schon im letzten Jahr wurde das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda der Organisatoren vermerkt und erste Prüfpunkte zum Umweltschutz wurden identifiziert. In den kommenden Jahren soll das Vorhaben „altonale goes green“ weiter ausgebaut und vorangetrieben werden. Offizieller Partner und Finanzier ist die BSU bzw. Green Capital Behörde Hamburgs.

2011 steht nun ganz unter dem Thema der ökologischen Nachhaltigkeit. Angefangen bei der Umstrukturierung des Büroalltags, über Fortbildung des altonale Teams & der Gesellschafter zu dem Thema, bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen für die Events altonale und STAMP. GOODevents ist Teil des Beratungs- und Organisationsteams und wir freuen uns auf dieses spannende Projekt.

Zu den Aufgaben der GOODevents gehört die Entwicklung einer “Öko-Meile” auf dem altonale Straßenfest. Auf dieser Meile bekommen nicht nur die Partner der altonale die Möglichkeit, sich zu präsentieren, sondern auch weitere nachhaltige Unternehmen, Initiativen, Produkte und Dienstleister. So sollen sich die Besucher der altonale spielerisch und interaktiv dem Thema Nachhaltigkeit näher kommen. Ausserdem wird GOODevents einen Workshop für die Gesellschafter der altonale durchführen, um auch bei diesen das Thema Nachhaltigkeit zu verankern und implementieren.

Insgesamt wurden in einem ersten Konzept für dieses Jahr 4 Ziele durch Alexander Wall (Leiter des Beratungsteams) identifiziert:

Nachhaltige Nutzung von Ressourcen: Wasser, Energie, Abfall
Vermeidung, Reduktion und Ausgleich der CO2-Emissionen
Kooperationen mit regionalen, nachhaltigen Unternehmen & Nutzung nachhaltiger Konsumangebote
Kommunikation, Aufklärung und Bildung

Diese Ziele gilt es nun durch konkrete Maßnahmen mit Inhalt zu füllen, umzusetzen und auf ihre Wirksamkeit zu prüfen.

Wir freuen uns Teil dieses Projekts sein zu dürfen. Das wird ein spannendes Jahr für uns und die altonale!

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GOODevent Kiez Kongress Hamburg

Nachwuchsförderung in der Musikwirtschaft – Der Kiez Kongress

Der Hamburger Kiez Kongress findet jährlich zeitgleich mit dem Reeperbahn Festival statt. Organisiert von 24 angehenden Veranstaltungsmangern und -mangerinnen, bietet er die Möglichkeit durch Vorträge einmal hinter die Kulissen der Musikbranche zu schauen.

Für das Jahr 2010 hat das Team die Nachhaltigkeit in der Musikwirtschaft zum Hauptthema des Kongresses bestimmt. So wurde unter anderem zusammen mit CO2OL erstmalig ein C02-Ausgleich vorgenommen und einige Gastredner für dieses Thema eingeladen.

Vor allem für Auszubildende & Studenten der Branche ist dies von hohem informativen Wert. Für die Organisatoren ist es häufig die erste große praktische Herausforderung während ihrer Ausbildung. Im Rahmen der sozialen Nachhaltigkeit ist man als schulisches Realprojekt bereits breit aufgestellt. Außerdem findet eine hamburgweite Vernetzung mit anderen Veranstaltern wie dem Reeperbahn Festival, Reeperbahn Campus, Locations wie dem KulturhausIII&70 & dem Übel & Gefährlich statt. Mit Hilfe dieser Vernetzung können die Auszubildenden Kontakte in die Branche knüpfen und vom Know-How der Profis profitieren.

Auch wir waren mit unserem Vortrag „Unfuck the World. Nachhaltigkeit im Veranstaltungsbereich“ Teil des 3. Kiez Kongresses und hatten die Möglichkeit unseren knapp 50 Zuhörern in einer Stunde die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Nachhaltigkeit näher zubringen.

Den Inhalt unseres Vortrags findet ihr in unserem GOODevents Guide, den es hier als kostenlosen Download gibt.

 

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GOODevents’n projects in 2010

GOODevents’n projects, dass sind alle von uns durchgeführten Veranstaltungen oder Events an denen wir teilgenommen haben. Ob Konzert, Konferenz, Workshop oder Kongress, hier findet ihr unsere GOODprojects des Jahres 2010, sowie einen Ausblick auf 2011.

Am 23. September hatten wir erstmals die Gelegenheit unseren frisch gestalteten GOODevents Guide im Rahmen eines Vortrags auf dem Hamburger Kiez Kongresses zu präsentieren. Seither haben wir viele weitere Workshops und Vorträge gehalten, unter anderem in der Berliner Malzfabrik und dem Erfurter Zughafen. Details dazu findet ihr bei den entsprechenden Artikeln im Blog unter Zughafen & Malzfabrik.

Im Oktober diesen Jahres fand die Utopia Konferenz zusammen mit dem Utopia Award in der Berliner Malzfabrik statt. Die Konferenz des Nachhaltigkeitsportals Utopia.de und der Utopia Stiftung brachte viele spannende Redner, Aussteller und Gäste der Branche für zwei Tage zusammen. Die Organisation und Durchführung der Konferenz war unser größtes Projekt in diesem Jahr. Fotos und Videoeindrücke folgen.

Ein weiteres Herzensprojekt fand vom 17.-20.11. mit der Feels like Home Konzertreihe statt. Das Charityprojekt von Dannie Quilitzsch und Johannes Strate ging mit den Musikern Jakob Brass, Ben Rector, Van Risseghem & dem Autor Benedikt Wells in die vierte Runde und erstmals auf kleine Deutschlandtour. Hamburg, Berlin, Bremen und Lüneburg waren die auserwählten Städte für das Singer-Songwriter-Lesungsformat & konnten sich über ein glückliches Publikum freuen. Begleitet wurde die Tour vom Spezialgast Ari Hest und alle Erlöse fließen in den Hamburger Verein lukulule.

Des Weiteren können wir mit Stolz verkünden, dass unser Herzensverein Viva con Agua mit seiner hauseigenen Wassermarke offizieller Wasserlieferant der Berlinale 2011 sein wird. Dieses Mamutprojekt ist eine große Chance Viva con Aguas Bekanntheit eine neue Dimension zu geben.

Am 11. März 2011 findet der Berliner Veranstaltungskongress statt und wir sind mit dabei. Der Berliner Veranstaltungskongress geht in der Kulturbrauerei in die 4. Runde und wir sind offizieller Partner. Dannie und ich werden einen Impulsvortrag zum Thema Nachhaltigkeit im Eventbereich mit dem Titel „Pimp up your event: be green, be social, be good“ halten und Dannie wird auch in der Jury zur Awardvergabe sitzen. Der Berliner Veranstaltungskongress wird jährlich von Auszubildenden der Eventbranche in Eigenregie organisiert und ist daher für die Organisatoren eine wichtige praxisnahe Herausforderung. Für den Award kann man sich noch bewerben. Wenn ihr also ein Konzert, Festival oder ähnliches organisiert, dass den Preis für das beste Nachhaltigkeitskonzept verdient, dann bewerbt euch unter www.veranstaltungskongress.de Wir freuen uns, dass wir dabei sein dürfen und wünschen den Organisatoren weiterhin viel Erfolg und kreative Energie.

Ein kommendes und spannendes Highlight im Jahr 2011 wird für uns die Organisation und Durchführung des AVEDA Walk for Water im April. Genaueres dazu findet ihr hier.

 

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GOODfriends

Wir möchten auf diese Weise unseren guten Freunden für die tolle und hilfreiche Unterstützung und Zusammenarbeit danken! Der Kreis der GOODfriends wächst stetig weiter, was uns sehr freut und motiviert.

Agentur für Mediatainment dreinull in Berlin.

Eve and Adam’s biologisches Catering und Restaurant in Berlin

Die ökologische Druckerei Lokay, der wir unseren fantastischen GOODevents Guide zum Anfassen verdanken

Der Salon Hansen in Lüneburg – nachhaltiger und kulturaffiner Club.

SYMBIOSE EINS Kommunikationsberatung & PR für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.

Viva con Agua: Die mittlerweile international aktive Trinkwasserinitiative mit Hamburger Ursprung genereit nicht nur Spenden für Projekte in Entwicklungsländern, sondern auch Kultur durch Kunst, Konzerte, Spendenläufe und Universitätsseminare.

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GOODsample Malzfabrik

Die Berliner Malzfabrik ist mit großen Schritten auf dem nachhaltigen Weg

Ein richtiges Großprojekt ist da gerade auf dem alten Gelände der Berliner Schultheiß Brauerei in Tempelhof im Gange. Das Team der Malzfabrik unter der Leitung von Frank Sippel stellt sich der Herausforderung „nachhaltige Location“ mit großer Motivation und vielen Ideen.

Vor allem im Bereich Bau und Immobilie wurden spannende Ansätze im gemeinsamen Workshop mit GOODevents diskutiert. Von Solarpanels auf den Dächern, über die Nutzung von Erdwärme mittels Wärmetauschern, bis hin zu einer Solartankstelle. Diese soll nicht nur dazu dienen den eigenen geplanten Elektrofuhrpark mit Energie zu versorgen, sondern auch mittels einer Anzeigetafel kommunizieren soll, wie viel Strom die Malzfabrik auf saubere und natürliche Art produziert. So soll die 2,7ha große Immobilie nach und nach unter den Aspekten Dämmung, Erzeugung und Verbrauch umstrukturiert werden. Erste Bauarbeiten zur Verbesserung der Dämmung mittels Naturmaterialien haben bereits begonnen und und weitere Vorhaben werden geprüft. Aussehen und Kern der alten Brauerei soll erhalten bleiben und die Umgestaltung möglichst unsichtbar von Statten gehen.

Außerdem wurden im Workshop weitere Bereiche ins Auge gefasst, in denen Nachhaltigkeit zukünftig eine verstärkte Rolle spielen wird. So wird es nun in der gemeinsamen Tee- und Kaffeeküche keine phosphathaltigen Geschirrspültabs mehr geben, Biokaffee wird den konventionellen Kaffee ersetzen und eine Wasserfilteranlage zum Genießen von Leitungswasser angeschafft. Auch im Büroalltag wird sich vieles auf Recyclingmaterialien umstellen.

Aber auch die Mieter in der Malzfabrik, ob temporärer Veranstalter oder permanenter Atelierunterhalter, werden in Zukunft mit dem Thema Nachhaltigkeit konfrontiert. So wird es für jeden Partner einen Leitfaden geben, indem die Malzfabrik festlegt, was sich sich vom Mieter wünscht. Beispielsweise werden zukünftige Eventveranstalter dazu angehalten ein Pfandsystem auf ihre Becher zu legen, regionale Getränkelieferanten zu nutzen oder eine soziale Organisation zu unterstützen.

Alle erarbeiteten Punkte und Ziele für das kommende Jahr wurden im Code of Conduct – einer Agenda der Nachhaltigkeit festgehalten.Wir freuen uns, dass wir mit dem GOODevents Workshop bei der Malzfarbik Impulse setzen konnten und gemeinsam mit dem Malze-Team einen neuen Prozess angeschoben haben.

 

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GOODSample Jack Johnson

Das der Sänger aus Hawaii mehr als nur Aloha singen kann, wissen wir ja. Und, dass er gerne am Strand, im Meer und in der Natur abhängt, ist auch keine große Neuigkeit. Doch hinter Jack Johnson verbirgt sich mehr, als nur der sonnengebräunte lässige Sänger in Flipflops mit Gitarre.

Seit 2008 gestaltet er zusammen mit seinem Team jede seiner Touren an Hand von nachhaltigen Kriterien. Besonders im Vordergrund liegt dabei der Umweltschutz und das Konzept gliedert sich in zwei Bereiche: zum einen, was kann das Team beitragen und zum anderen, was können die Gäste beitragen.

Sein Team unternimmt einiges, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie nur möglich zu halten. So tanken Tourbus und co. Biodiesel, es gibt hauptsächlich vegetarisches und biologisches Catering und keine Plastikflaschen auf der Bühne und im Essensbereich. Gemeinsam mit einem Anbieter für Wasserfilter hat Jack Johnson eine landesweite Kampagne zum Trinken von Leitungswasser gestartet. Leitungswasser ist in den USA (und in Deutschland) von sehr guter Qualität und gefiltert eine einfache und clevere Alternative, da keine Flaschen hergestellt und transportiert werden müssen. Für die nicht vermeidbaren Co2-Emissionen der Tour wird ein Ausgleich getätigt.

Des Weiteren wird das Wastemanagement auf Tour getreu nach dem Motto der 3R’s praktiziert: Reduce, Reuse, Recycle. Und von jedem verkauften Ticket geht eine Spende an die Organisation 1% for the planet. Dies ist ebenfalls beim Erwerb seiner CDs der Fall. Seine eigene Umweltschutzorganisation heißt „All at once“, welche NGOs eine Plattform bietet.

Merchandise, der auf Tour und im Onlineshop verkauft wird, wird in den USA und aus Recyclingmaterialien hergestellt. Die Gäste werden angehalten Fahrgemeinschaften zu bilden, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, die Trinkwasserstationen zu verwenden und Müll zu vermeiden. Und als seinen all diese Maßnahmen nicht schon toll genug, spendet Jack oftmals noch die aus der Tour gewonnenen Erlöse an soziale Initiativen.

Auf Jack’s Homepage gibt es eine Menge zu entdecken. Reinschauen lohnt sich.



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